Dienstag, 24. Februar 2009

Karneval in Kölle....

Kumm, loss mer fiere,
nit lamentiere
jet Spass un Freud,
dat hät noch keinem Minsch jeschad.
Denn de Trone, die do laachs,
musste nit kriesche.
Loss mer fiere op kölsche Aat...






Freitag, 20.02.2009

Eigentlich wollte ich ja zu Annette zum Karnevalsfeiern fahren, was dann aber leider nicht geklappt hat. Melanie (in Portugal lebend) musste aber geschäftlich auf die Cebit und konnte schon an Karneval nach Hürth zu ihrer Mutter düsen.. Ich holte sie nachmittags am Flughafen in Köln/ Bonn ab und wir fuhren als erstes in den größten Karnevalsshop: Den Karnevalswierts in Köln Godorf.

Shoppen im Karnevalswierts









Perücke?... oder lieber nicht... ;-)







Nachdem wir nur eine Schellenring und Bücher mit Texten von Karnevalsliedern gekauft haben, mussten wir noch ein Kostüm für Melanie finden...
Nach ein paar Stunden wars dann geschafft und wir sind als Zigeunerin und Saloon Lady Richtung Konzert gefahren...
















Auf dem Konzert trafen wir Melanies Cousin Martin als Musketier verkleidet und viele seiner Freunde... Den Hasen Fritz, den Frosch Felix, den Piraten Stefan, den Sultan Basti, die mit-Ballons-auf-dem-Kopf-Katja, Nina (Kostüm hab ich vergessen), Asiatin Katrin und den Spiderman Christian (Doppi).

Jan, auch Freund von Martin, war Gitarrist der Band als Hauptact. War auch die beste Gruppe mit der besten Stimmung im Publikum...

Saal war voll.... Martin und ich (noch nicht)...









Jan in Aktion... Atelier war der Raum zum "Entspannen"...










Kleiner Eindruck... der Ton des Videos ist wirklich schlecht.. aber man sieht wenigstens wie die Stimmung war ;-)



Nach dem Konzert, ging es noch zu einem etwas langweiligeren - weil schon zum Ende gekommenen- Geburtstag von Dennis, auch ein Freund von Martin. Deswegen sehen wir recht brav aus auf dem Bild.. bis auf Doppi, der bekam seine Augen nicht mehr richtig auf ;-)




















Samstag, 21.02.2009


Zum ersten Mal wollte ich mir den Jeisterzoch anschauen bzw. mitlaufen (http://www.geisterzug.de). Schauplatz dieses Jahr war Rodenkirchen. Melanie hat wiedermal kein Kostüm gefunden, weswegen wir nur noch Ausläufer des Zugs mitbekommen haben. Manche Gestalten waren sehr lustig und schaurig zugleich. Lärm ist absolutes Muss: Trommeln, Schellen, Rasseln....alles perfekt für den Geisterzug!







Dunkle Kostüme wie Vampir, Hexe usw. sind die besten für den Zug. Aber einige waren auch "normal" gekleidet und haben mit dem Schwanz von Masupilami Seilspringen geübt :-)














Nach dem Zoch sind wir in die Südstadt gegangen... Um 23.00 Uhr waren die Straßen voller Warteschlangen... Nach einem kurzen Besuch der Suppenküche sind wir in ein indisches Restaurant gegangen, was alle Tische weggeräumt hatte und versuchte, wie eine richtige kölsche Kneipe Karneval zu feiern.. War gut.. außer dass mir zuviele Touristen da waren.. Klar, ich bin ja auch einer, ABER ich kann wenigstens mitsingen und für mich bedeutet Karneval nicht Saufen und Abschleppen... Die Verbundenheit zu der Stadt Köln aufleben zu lassen, das Lebensgefühl, gemeinsam zu feiern und die Sorgen zu vergessen... Jeck zu sein.. das ist für mich Karneval.. Eigentlich sollten wir Karneval das ganze Jahr über feiern...


Sonntag, 22.02.2009



















An Karneval braucht man mindestens 2 Kostüme plus eins für den Jeisterzoch...(1 warmes, 1 für abends und 1 dunkles)
Unter meiner Latzhose hatte ich etliche Sachen drunter, damit mir ja nicht kalt wird. Wir gingen auf den Hermühlheimer Zoch, von dem ich auch die meisten Kamelle mit nach Hause brachte:











Unkelbach

Echte kölsche Reissdorf(lecker)-Kneipe in Köln Sülz

In der Warteschlange: Melanie, Jan (Ex-Kommilitone) und ich...


















In der Gruppe (links nach rechts):
Christian, Martin, Nils, Nina (Hintergrund), Melanie (vorne), Schotte (?), Jan (danke Melanie) und Basti











Christian und Nils... fätttisch...











Jan... und die Störche...












Basti und ich...




















Montag, 23.02.2009


Morgens hat Melanies Mutter schon alle 3 Fernseher eingeschaltet, um den Rosenmontagszug in der Küche, dem Schlafzimmer und im Wohnzimmer zu verfolgen. Im Grunde habe ich so die meisten Wagen zweimal gesehen... Einmal auf der Couch und dann später in der Nähe des Zeughauses "persönlich".
Danach gabs einen Kaffee am Neumarkt und das war für mich das Ende des Karnevals 2009.


















Aktuelle Themen auf dem Rosenmontagszug...
























Kostüme...











Wieder verpasst: Nubbelverbrennung... Der Nubbel büßt für alle Sünden, die wir an Karneval begangen haben und wird in der Nacht von Veilchendienstag auf Aschermittwoch verbrannt. Ich war noch nie bei einer Nubbelverbrennung, aber das ist nicht das Einzige, was auf meiner Liste steht: Ich werde irgendwann mal beim Einsingen dabei sein (wenn die Texte der neuen Karnevalslieder geübt werden) und beim Gottesdienst auf Kölsch (Tipp von Melanies Mama).

Samstag, 7. Februar 2009

Skifahren in Lech/ Arlberg


Vom 31.01. bis 07.02.
in Lech/ Arlberg:
Skifahren, Adrenalin, Sonne pur, Bergluft, Panoramen, Spuren im Schnee, Jagatee,
gutes Essen und Erholung!






...Der Ort Lech....
liegt im Westen Österreichs in der Region "Vorarlberg" (westlich von Tirol) mit der Landeshauptstadt Bregenz. Das Skigebiet Lech/ Zürs + St.Anton/ St. Christopf umfasst 278 km präparierte Pisten und 180 km Tiefschneeabfahrten. Lech ist der "nobelste" Skiort der Region. Nerzmäntel begegnen einem ziemlich oft, aber erstaunlicherweise gibts auch gemütliche Cafés wie z.B. den Coffeeshop in der Ambrosiapassage mit Rasta-Kundschaft und gelassenem Ambiente.











..Pferdekutschen und Pelzmäntel...











...Alp und Kaiserschmarrn....











...im Lift hochfahren hat was... im Auto könnte das auch ganz nett sein (wie ist das da hochgekommen?)... mit dem Helikopter wieder runter? - nee, darauf verzichte ich!














In Lech sind im Winter 68 Durckluft-, 60 Propeller-Kanonen und 212 Lanzen in Betrieb. Die Skilifte Lech verfügen mit eienr erzeugten Luftmenge von 689 Nm²/min bei 8 bar über die größte "Druckluftfabrik" Österreichs. 220l/s bei einem Druck von 64 bar werden in die Luft geschossen. Dabei wird Wasser unter Druck durch Düsen zu feinen Tropfen versprüht. In der Kanone werden den Tropfen Eispartikel als "Kern" für die späteren Kristalle beigefügt. Durch das Wasser-Druckluft-Gemisch wandelt die Druckluft durch Entspannungskälte das Wasser in Eiskristalle um.
Das Ganze kostet 240.000 Euro pro Nacht! Hinzukommen pro Saison 3,5 Mio. Euro für Pistendienst, Maschinen und Lawinensprengen




















Was macht Skifahren aus? Glitzerschnee, leises Rattern der Sessellifte mit beheiztem Leder, Stille, Schneeverwehungen, Spuren im Schnee, Sonne, frische Luft, Schnelligkeit, Konzentration, weicher Schnee und frisch präparierte Pisten, Wind im Gesicht, ADRENALIN...

...Après-Ski bei der Krone...und der "Hang der Eitelkeiten"...











...Fußbild für Kaddy und mein neuer, 250 Euro-teurer Helm...
























Sonne auf der Terrasse der Pension mit Blick auf die Piste...















...Blick durch die Skibrille... an den ersten 6 Sonnentagen nicht nötig...
















...Im FUX essen... (http://www.fux-mi.net) Das FUX ist ein exklusives Restaurant, 2009 gerade erst ausgezeichnet von Gault Millau neben weiteren Gourmet-Auszeichnungen.
Der Spitzname des Hausherrn Peter Strolz ist Fux, so kam der Name.. Neben einer Lounge mit hervorragenden Cocktails gibt es ein Steakhouse und ein euroasiatisches Restaurant. Die Vorspeisen an meinem Abend dort waren Lachs auf mediterranem Salat (sehr lecker mit Limetten, Knoblauch, Chili, Ingwer...), Jakobsmuschel-Zitronengrasspieß auf Shitakepilzen und Zuckererbsen.. als Hauptspeise durfte es für mich eine köstliche Sushiplatte sein, und danach gab es noch hausgemachte Pralinen aufs Haus... Pro Person eine Vorspeise und Hauptspeise mit Wein und Wasser um die 80 Euro.
Sehr zu empfehlen.. Ich hab von dem Essen die ganze Nacht geträumt... Ein Feuerwerk für die Sinne....











...Den Fackellauf der Skischule...
konnte ich von meinem Bett aus beobachten. Allerdings hat sich Lech nicht so viel einfallen lassen wie Ellmau vor 3 Jahren. Die Skilehrer fahren auf Musik Formationen mit und ohne Fackeln. Die Pistenraupen fahren ebenfalls in Formation und manchmal werden historische Arten des Skifahrens oder Schlittenfahrens und auch kuriose Arten vorgestellt. In Ellmau gab es zudem eine Schanze, auf der spektakuläre Sprünge mit und ohne Feuer ausgeführt wurden. Danach gibt es überall ein Feuerwerk.












...AIDA, Liebestod im Schnee... Die Bregenzer Festspiele im Sommer führen Opern auf einer Seebühne aus. In Lech veranstalteten sie ein Gastspiel, bei dem die Oper AIDA von Guiseppe Verdi in nur einer halben Stunde abgehandelt wurde. Die schönsten Szenen mit 3 Hauptdarstellern, einem Grabmahl aus Eis, einem angedeuteten See, Feuer- und Lichteffekten. Eintritt frei und sehr schön...