Dienstag, 13. Mai 2008

Pfingstwochenende in der Schweiz

Ein traumhaftes Wochenende liegt hinter mir, mit super Wetter, lieben Menschen und wunderschöner Gegend. Am Samstag bin ich zu Bernhard gefahren, den ich in Sydney kennengelernt habe. Er hat an der Schule, für die ich gearbeitet habe, englisch gelernt.

Zur gleichen Zeit war auch Marcel unter den Studenten, der ebenfalls in der Nähe von Biel in der Schweiz wohnt und Bernhard auch erst in Sydney kennengelernt hat. Beide haben noch Kontakt, und so sollte ich auch Marcel wiedersehen.
















Allerdings gabs vorher noch eine Überraschung: ein Zufall hat mir eine weitere Begegnung mit einer Australien-Bekanntschaft beschert. Andrea, die ich auf der Tour von Adelaide nach Melbourne kennengelernt habe, ist mir in Bern zufällig über den Weg gelaufen. Unglaublich!

Samstag, 10. Mai 2008 - Stadt Bern












Im Schwellenmätteli einen Kaffee an/auf der Aare trinken...



















Sonntag, 11. Mai 2008 - mit dem Motorboot auf dem Bieler See










Marcel hat ein Motorboot, die Sanibel, auf dem Bieler See. Zusammen mit seiner Freundin Corinne haben Bernhard und ich uns von Marcel über den See fahren lassen.. Sonnenpausen, Eisessen, war alles dabei!











Danach zauberten Marcel und Corinne noch ein tolles Essen. War ein sehr schöner, entspannenderTag!












Montag, 12. Mai 2008 - Spaziergang in der Taubenloch-Schlucht























Noch ein Kaffee am Bieler See und dann kam schon der Abschied... Danke, Bernhard und Marcel für das fantastische Wochenende!


Sonntag, 9. März 2008

Last Days... Sydney


Nach einigen Regentagen (auch mit Sturm und Hagel) hat in Sydney zum Abschied doch noch mal 3 Tage die Sonne geschienen...









Samstag habe ich mir die Schwulen und Lesbenparade angesehen. Mardi Gras in Sydney...











Gutes Wetter war natürlich die beste Voraussetzung für das, was ich am liebsten in Sydney mache: Faul an meinem Lieblingsstrand rumliegen! Coogee Beach












Was ich auch noch gerne in Coogee mache: Im Beach Palace Hotel auf der Dachterrasse ein Bierchen trinken... oder auch einen Cidre... wenn die Terrasse zu ist, auch mal gerne was essen...











Dann noch mal durchs CBD schlendern...




















Harbour Bridge...












Außerdem wollte ich die Oper noch mal sehen und die reflektierenden Fliesen bei Sonne fotografieren...









Über das Fazit muss ich mir noch etwas Gedanken machen.. Das Jetlag und eine Erkältung schlauchen mich momentan noch, außerdem bin ich mit Assessment Centre, Vorstellungsgesprächen und alltäglichen Herausforderungen beschäftigt...

Auf jeden Fall bin ich etwas entspannter geworden. Ich glaube, das hat weniger mit der australischen Mentalität zu tun als mit dem Umstand, einige Zeit ohne jegliche Perspektive zu leben, nie zu wissen, was kommt (z.B. ob man einen anständigen Job findet - weil man nur auf das Visum reduziert wird oder ein Visum zu bekommen, weil da nur die Ausbildung oder ein Sponsor ausschlaggebend sind) und die Gedanken an die Zukunft so gut wie möglich zu verdrängen. Et kütt wie et kütt...

Ich habe einiges über Aufenthaltsgenehmigungen in Australien gelernt, was mich vorsichtiger macht für jeden neuen Gedanken evtl. auch in einem anderen Land bleiben zu wollen, und mir klarer gemacht hat, dass ich der deutschen Nationalität angehöre - in diesem Fall nicht aufgrund der Mentalität, auch wenn es hier Unterschiede gibt. Eine zeitlang in einem anderen Land zu sein, gibt mir zudem eine andere Perspektive auf die Vergangenheit, man verarbeitet viele Dinge erst mit einem gewissen Abstand und durch räumlichen Abstand lernt man auch, wer wahre Freunde sind. Für mich wird es nicht der letzte Auslandsaufenthalt gewesen sein, aber vielleicht mit anderen Erwartungen und Hoffnungen als dieses Mal.

Die Reisen in Australien waren die großen Highlights meines Aufenthalts. Australien ist ein Land der Kontraste, es gibt so viele unterschiedliche Landschaften und zahlreiche Aktivitäten, die einem eine spannende Zeit garantieren. Gefährliche Tiere und Wanderwege geben einem den nötigen Kick, selbst in Sydney kann das Adrenalin wegen Spinnen in die Höhe schnellen oder die Begeisterung über einen nervenden Kakadu oder Schwärme von Flughunden, die abends zum Meer fliegen, mitreißen.

Sydney ist eine fantastische Stadt, aber eigentlich nur bei schönem Wetter. Und durch La Nina hatten die Sydneysider diesen Sommer extrem viel Regen und kühle Temperaturen. Ich hatte mir den australischen Sommer anders vorgestellt. Das Geld geht einem in Sydney leider schnell aus, es ist eine teure Stadt. Dafür ist Sydney neben Melbourne die einzige Stadt, die nicht langweilig wird. Es gibt genügend Restaurants, Bars, kulturelle Angebote, zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, spektakuläre Wanderwege, viele Festivals und andere Events, wunderschöne Stadtstrände und Parks, die Sydney zu einer Stadt mit hoher Lebensqualität machen.

Auf Wiedersehen, Sydney! Ich hatte eine schwere, aber auch schöne und unvergessliche Zeit bei Dir!

Freitag, 22. Februar 2008

Tour Western Australia 1

09.02. Ankunft in Perth und Stadtbesichtigung

In Sydney regnete es seit mehr als 1 Woche durch. Was für ein Sommer! Als ich dann in Perth angekommen bin, war es so, wie ich mir Australien im Sommer vorstelle:
Heiß, sonnig, angenehm windig und offene Leute (ok, manchmal ein bisschen zu offen).











Da ich eigentlich noch eine Taschenlampe und etwas Verpflegung kaufen wollte, war ich natürlich geschockt, dass in Perth die Supermärkte Samstags schon um 5 zu machen. Zu Fuß hat man Perth auch schnell erkundet - scheint nicht die aufregendste Stadt zu sein, aber ganz nett.

10.02. Tagestour zum Wave Rock

In Western Australia leben 2,1 mio. Menschen, von denen 1,1 mio. Einwohner von Perth sind. Dabei nimmt Western Australia 1/3 der Gesamtfläche Australiens ein. Entdeckt wurde der Westen 1616 durch den Holländer Dirk Hartog. Perth wurde 1829 gegründet.
Hauptindustrie ist der Abbau von allen möglichen Mineralien v.a. Eisen (rote Erde) und die Arbeitslosenquote liegt bei unter 3%. Die Gegend ist geprägt von Landwirtschaft, den vielen Minen (und dementsprechend den Tip Trucks, die auf unserem Weg zum Wave Rock mehrere Staus verursachten - sie sind breiter als eine zweispurige Straße), unzähligen Grass Trees (die nur 4-10mm im Jahr wachsen und viele Buschfeuer überleben können), Eukalyptusbäumen und Palmfarnen. Paddy Melons habe ich schon im Red Centre gesehen, Melonen, die am Straßenrand wachsen, und mich gewundert, wie die dahinkommen. Sie sind wild, können nicht gegessen werden, nicht mal von den Tieren.

Viele Stellen in der Western Australia sind versalzt.
Soweit ich den Tourguide verstanden habe, kommt das Salz von den Überschwemmungen der Flüsse, die das Salz des Meeres auf die australische Erde tragen.






Unsere erste Station war York, eine süße Stadt, die 1831 errichtet wurde und damit die älteste Inland-Stadt ist.




Wave Rock in Hyden











Wave Rock von oben...



Ein Goana hängend
am Wave Rock..







Hippo's Yawn

Hippo's Yawn war eine Geburtstätte der Aboriginees, allerdings wurde die Gegend durch Mulca im Gegensatz zu heiligen Stätten wie Uluru zum Taboo erklärt. Da die Höhle so aussieht wie das Maul eines Nilpferds, wird sie Hippo's Yawn genannt.




Mulca's Cave
Mulca war ein Aboriginee Kind, das schielend auf die Welt kam. Damit war es schon vom Bösen gezeichnet. Die Mutter von Mulca musste das Kind allein großziehen, weil sie von der Gruppe verstoßen wurde. Die Legende sagt, dass Mulca in dieser Höhle großgeworden ist und nie Fleisch essen konnte, weil er beim Jagen immer daneben geschossen/ gestochen hat (er schielte ja).
Also lockte er eines Tages ein Aboriginee Kind in die Höhle und tötete es. Kurz darauf lief seine Mutter in die Höhle, die er auch tötete. Einige sagen, dass es ein Unfall war, weil er seine Kräfte nicht einschätzen konnte (er war ziemlich groß und stark). Er lief weg und wurde von anderen Aboriginees verfolgt und getötet. Sein Geist soll immer noch in der Gegend leben..

Wildes Getier: Viele, viele Papageien, 2 Füchse mit Riesenohren, 2 Emus und ca. 20 Känguruhs bei Sunset.

Australian Ringneck...

Galah oder Rose-breasted Cockatoo...







Abends habe ich dann noch Sarah getroffen, die ich auf der Schooner Friendship kennengelernt habe. Allerdings gab es kaum eine Bar in Perth, die sonntags länger als 10 Uhr aufhat. Wir waren in der Universe Bar mit Live Musik bis halb 12 - die meisten waren aber schon um 10 Uhr betrunken. Kein Wunder: Bei der Hitze verträgt man ja nix!