Mittwoch, 21. Januar 2009

Noch mehr Seychellen.... :-)

Unsere Tauchlehrerin Lizzy hat uns auch noch weitere Bilder geschickt... Die meisten sind während unsere letzten Tauchgangs entstanden.. Hach, die Tauchgänge waren alle toll.. Ich will zurück! Fernweh-Alarm!!!!!!





Zeichen für Schildkröte und NEMO...
Richtige Nemos gibts aber auf den Seychellen nicht...











...sondern nur den Seychellen-Clownfisch...











Ein Weißflossen-Riffhai und ein Wimpelfisch (nicht zu verwechseln mit dem Halfterfisch)...











Trompetenfisch, Juwelen-Zackenbarsch, Scherenschwanz-Feldwebelfische, Rochen, wieder Zackenbarsch ...und ähmm.. muss ich nachgucken.. ;-)
















Samstag, 17. Januar 2009

Flieg, Manta, flieg!

Seychellen unter Wasser..

...Endlich sind sie per Post gekommen: Die Unterwasser-Bilder von Frauke. Leider nicht so viele wie ich mir erhofft hatte, es sind wohl nicht alle was geworden.. Trotzdem: Mein Herz schlägt schon etwas höher, wenn ich sie mir ansehe...




Sie hat uns auch an Land fotografiert..
beim Lernen,
bei der Vorbereitung











und den Übungen im Wasser...
aber eben auch beim Tauchen...












Schildkröte...



















Feuerfisch und Schneckche...













Krebs und Adlerrochen...











Rochen"schwarm"...


















Barrakudas und ein Hai...












Drückerfisch und Languste...











Fledermausfisch und Fischschwarm..












Büffelkopf-Papageifische und Tintenfisch...











Muräne...

Freitag, 9. Januar 2009

Wintermärchen bei sibirischer Kälte...

Woran erkennt man, dass es kalt ist? Daran, dass der Frostschutz bis -60° in der Flasche eingefroren ist.. Gut, scheint Wasser reingekommen zu sein... aber HALLOOOOO? Von -60° waren wir jetzt schon noch etwas entfernt.














Mein Weg zur Arbeit ist mit den 80 km zwar lang, aber auch wunderschön..
Morgens vor Sonnenaufgang bietet der Parkplatz Nachtweide (auf der A45 bei Florstadt) einen schönen Ausblick auf Winterlandschaften (oftmals auch mit Nebel im Tal) und abends nach Sonnenuntergang leuchtet die Burg Münzenberg vor einem roten Himmel.





















Am Mittwoch sagte mein Auto was von -21° auf dem Weg nach Gießen.





"Spaziergang mit Reh" in Großenhausen...











Erst die Lage checken, dann den Weg kreuzen...

Dienstag, 23. Dezember 2008

Seychellen - Reisebericht Teil 3

Donnerstag, 18.12.2008

Wir haben bestanden! Die Abschluss-pr
üfung brachten wir alle 3 erfolgreich hinter uns. Danach ging es zu unserem letzten Tauchgang am Riff Gran Bazar: Wir sahen diesmal nur kleinere Fische und Rochen. Dennoch war es für mich ein schöner Tauchgang. Dadurch dass ich immer sicherer wurde, konnte ich mich ganz auf meine Umwelt konzentrieren. Nadja schien ihre Salzwasserallergie immer noch nicht so ganz im Griff zu haben. Sie muss immer niesen, wenn sie unter Wasser ist. Das macht durch den Lungenautomaten eigentlich keine Probleme, außer dass sie plötzlich unkontrolliert aufsteigt. Vielleicht, weil sie danach tief einatmet. Nicole und ich übten das Austarieren und Balancieren auf Flossenspitzen, während Lizzy Nadja wieder runterbrachte :-)


Bild von frisch ausgebildeten Sporttauchern...







Abends sahen wir uns wieder den Sonnenuntergang mit Frauke, Bengt, Nadja, Dominique, Lyn und einem der vielen streunend
en Hunde an. Der Hund liebte es, sich in toten Fischköpfen zu suhlen.. Da waren sie wieder, die Gerüche...













Bengt, Nicole, Nadja, Lyn und Dominique...



Später gab es bei Frauke, Bengt und Nadj
a Fisch-Barbecue. So ließen wir den Abend ausklingen.








Ghost
Crab (Reiterkrabbe)...








An das Lächeln von Lyn und Dominique werde ich immer gerne denken.. "Die Welt ist in Ordnung" scheint es zu sagen...





















Bilder, die ich wieder nicht fotografisch festhalten konnte, die sich a
ber in meinen Kopf gebrannt haben: Schön: Die weißen Feenseeschwalben vor den grün bewachsenen Bergen. Ihre Unterseite leuchtet türkis, weil sie das Meer reflektieren. Bizarr: Menschen klammern sich fest an Mauern, um den Bussen auszuweichen, da es keine Bürgersteige gibt. Autos parken aufgrund mangelnder Parkmöglichkeiten auf der Straße, ohne Standlicht. Dass Busse noch rechtzeitig ausweichen können ist bei den kurvigen Straßen manchmal Glückssache.












Freitag, 19.12.2008

Wir waren erst um k
urz nach 9 in Victoria am Fährhafen, um nach La Digue zu fahren. Das ist eine kleinere Insel, die sich mit dem Fahrrad in einer Stunde umrunden lässt. Lyn sagte, wenn man La Digue nicht kenne, kenne man die Seychellen nicht. Die eine Fähre ging schon um 7 Uhr morgens und die andere war kaputt. Pech gehabt. Wieder mussten wir auf einen Plan B zurückgreifen...












Wir entschieden uns für den Markt in Victoria, kauften Souvenirs und aßen in dem Restaurant im 1. Stock Fisch Coconut Curry...









Kuhreiher belagerten die Markthalle, um die Fliegen und Kakerlaken zu fressen... Sie sind gerngesehene Gäste.







Nicole ging kurz in den Hindu-Tempel..Mir waren die Gerüche von Räucherst
äbchen zu viel...










Die weiße Statue verkörpert die Einflüsse, welche die Seychellen präge
n: Afrika, Europa und Asien.










Mittags nahmen wir den Bus nach Les Cannelles. Von dort mussten wir einen starken Anstieg zum Jardin du Roi meistern, bei großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit kein leichtes Unterfangen.










Inzwischen gibt es viele Häuser aus Stein, aber auch die typischen Häuser sahen wir noch häufig: Einfache Blechhütten..














Im Jardin du Roi empfingen
uns Gerüche von diversen Gewürzen. Der Gewürzgarten war voller Vanille, Curry, Pfeffer, Zimt uvm.





























Die Coco de Mer ist eine Palme, die es nur auf den Seychellen (Hauptbestand auf Praslin) gibt. Die Nüsse haben eine ganz besondere Form und sehen oft aus wie das weibliche Geschlechtsteil.









Auch die Aldabra-Riesenschildkröten gab es im Jardin du Roi. Sie brummen und fauchen, was erstmal abschreckend wirkt. Sie kommen aber gerne zu einem und wollen am Hals gestreichelt werden. Klar, dass ich dieser Aufforderung gerne nachkomme.
Die Känguruhs und Wombats in Australien waren ja auch nie vor mir sicher ;-) Die Riesenschildkröten werden von Einheimischen gerne als Haustiere gehalten, da sie anspruchslos sind.























Ein k
urzer Sonnenuntergang, denn wir mussten uns beeilen. Wir waren mit Dominique verabredet.











Lyn hatte uns abends zum Essen bei sich zu Hause eingeladen. Dominique sollte uns in Beau Vallon abholen. Hier zeigten sich seine afrikanischen Wurzeln. Er kam etwa 1 Stunde zu spät. Dann meinte er, dass wir auf ein Taxi warten sollten, was zufällig an uns vorbeikäme.. Nicole und ich dachten uns: "Wenn da nur ein paar mehr Taxis fahren würden..." Wir warteten wieder eine halbe Stunde, liefen dann schon mal los und gaben eine Bestellung ans Universum ab. Endlich konnten wir ein leeres Taxi anhalten. Hier begrüßten uns wieder Gerüche: Das Taxi hing voll mit Duftbäumen...

Bei Lyn angekommen waren wir erleichtert, dass der Fisch noch unangetastet auf dem Grill lag. Wir hatten sehr viel Hunger... Die ganze Familie von Lyn war da: Mutter, Vater, Schwestern, Brüder, später kamen noch Bekannte und Cousinen vorbei. Frauke, Bengt und Nadja waren auch schon da. Dann gab es endlich essen: Gegrillter Fisch, Prawns, Kürbis-Chutney, Reis und Salat... Sehr sehr lecker...


Die 2 Schwestern von Lyn wurden von dem Vater zu einem Wettbewerb animiert: 10 Rupees für die beste Tänzerin. So schwangen die beiden 1 Lied lang ihre Hüften :-)







Nicole war mit der heimischen Hundehaltung unzufrieden und holte
den jungen Hund von seinem Hügel herunter. Ob er die Befehle "Aus" und "Sitz" bis heute behalten hat?... Hunde werden dort als Wachtiere gehalten, bekommen leider wenig zu fressen und werden nie gestreichelt. Durch ihren großen Hunger fangen sie manchmal an, Tiere zu töten und seltener werden sogar kleine Kinder angefallen... Dann wars das mit dem "Haustier".


Später fuhren wir in die einzige Disco der Seychellen nach Victoria: Die Barrel Disco. Als einzige T
ouristen wurden wir regelrecht von Einheimischen verfolgt und als Trophäen gehandelt. Dominique stellte sich als Beschützer zur Verfügung, sobald er einen Schritt von mir weg war kamen bereits die Verehrer und wollten sich vorstellen, mit mir reden, wurden sogar handgreiflich und versuchten, mich am Hals zu küssen... Die Musik bewegte sich zwischen Reggae, kreolischer Musik und RnB. Der Tanzraum wird unter Einheimischen auch Sauna genannt. Das kann ich jetzt nur allzu gut verstehen. Je später der Abend, desto mehr Päarchen tanzen. Der Stil ist dem Zouk ähnlich.. eng, Hüftenkreisen... Bis 3 Uhr tanzten, tranken wir und unterhielten uns. Es war eine interessante Erfahrung...


Samstag, 20.12.2008

Nach 2 Stunden Schlaf fingen wir an zu packen und nahmen unser l
etztes Frühstück auf den Seychellen zu uns. Leider durften wir unser Gepäck "aus Sicherheitsgründen" nicht im Gästehaus lassen, es sei denn wir zahlen noch mal 50 € dafür. Frechheit. Wir liefen in die Tauchschule und fragten Lizzy ob wir das Gepäck bis zum Schließen dort lassen können. Dann gingen wir an den Strand und erlebten mehrere Regenschauer. Auf dem Palmenstamm unter ihren großen Blättern hatte ich einen ganz guten Schutz.











Nach dem Essen gingen wir zurück zur Tauchschule, wo Nicole mit dem Kopf auf dem Tisch einschlief und ich einen Regen-Strandspazier
gang machte.









Reiherläufer am Strand Beau Vallon..

Dominique kam zurück von einem Tau
chgang mit 4 Tauchern, und er und Lyn schlossen das Tauchcentre um 15 Uhr ab. Gilly, der Mann von Lissy, holte unser Gepäck und wollte es bis zu unserer Abreise aufbewahren. Als wir auf den Bus warteten, um zu einem Freund von Lyn zu fahren, wurden wir nass bis auf die Knochen. So einen Regenschauer erlebt man nicht alle Tage...

Abschiedsbild:
Lyn, Marei, Dominique und Nicole...



Jawaad empfing uns, gab uns Handtücher und Wein zum Aufwärmen. Dann war es eher Zeittotschlagen: Noch mal zu Lyn, die ihre Schwestern duschen musste, um sie zu einem Geburtstag zu bringen, dann zurück nach Beau Vallon und war
ten auf das Taxi. Wir verabschiedeten uns von Lyn und Dominique. Die beiden haben uns eine schöne Zeit beschert. Am Flughafen trafen wir unsere Mittaucher Bengt, Frauke und Nadja wieder.. Sobald wir im Flieger waren, schlief ich ein und träumte noch eine Weile von kreolischer Gemütlichkeit und Feenseeschwalben an Traumstränden...