6 Nächte Direkt an Strand und Altstadt – Apartment mit Garten und Meerblick
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Sonntag, 01. Juli 2018
Von den Plitvicer Seen aus fuhren wir erst nach Split, ebenfalls Unesco-Weltkulturerbe. Das Wetter wurde wieder schlechter, im Gebirge beim Krka Nationalpark waren es 14 Grad und es regnete schon wieder. Da die Anzahl an Kilometern nicht sehr hoch war, wollten wir noch etwas von der Gegend sehen und haben die Mautstraßen gemieden. Allerdings war die Strecke nicht wirklich zu empfehlen. Wir fuhren über Landstraßen durch deprimierende Dörfer, die entweder komplett verlassen waren oder wo viele Häuser und Fabriken leer standen und zerfielen. Teilweise wurde angefangen zu bauen, die Gebäude aber dann doch nicht fertig gestellt.
Auch die Stadt Split ist auf den ersten Blick wenig einladend: Hochhäuser, Wohnblocks, zerfallene, unbewohnte Häuser... immerhin war es wieder einigermaßen sonnig bei 29 Grad. Wir hatten Schwierigkeiten, einen Parkplatz nahe der Altstadt zu finden, weil die Beschilderungen schlecht waren. Nach dreimal im Kreis fahren, klappte es dann doch etwas außerhalb in Parkzone 2 und wir liefen ein Stück bis zum Diokletian Palast.
Split liegt auf einer Halbinsel, hat ca. 200.000 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt . Der römische Kaiser Diokletian ließ 295-305 seinen Alterspalast bauen, der nach seinem Tod von anderen Kaisern als Residenz genutzt wurde. Das Areal hat eine Fläche von 31.000 m² und das Kellergewölbe, in dem es heute viele Souvenir- und Schmuckstände gibt, wurde im Mittelalter als Mülldeponie genutzt...
Mit einigen anderen Touristen schoben wir uns durch die Anlage. Wir hatten keine Lust auf die Kathedrale, schon gar nicht auf den Turm. Die Kathedrale ist das Schönste in Split, das außerhalb der Altstadt total hässlich ist: Warum sollte man auf den Turm klettern um hässliche Wohnblocks zu betrachten? Die Strandpromenade Riva bot dann den Blick auf einige Kreuzfahrtschiffe, und viele Restaurants und Stände mit hohen Preisen.
Die Weiterfahrt nach Makarska war dann wieder ganz schön, direkt an der Küste. Auffällig waren aber auch hier die vielen leerstehenden Häuser trotz komplett zugebauter Küste. Aber die Ausblicke aufs Meer entschädigten für einiges...
An der Makarska Riviera war die Landschaft wieder etwas aufgelockert, mehr Natur, dafür weniger Bruchbuden. Die Adresse der Wohnung wurde vom Navi nicht gefunden, deswegen habe ich sie hier gar nicht mit reingenommen, aber uns wurde vom Anbieter eine sehr gute Wegbeschreibung zugeschickt. Um 18 Uhr haben wir die Wohnung bezogen, schön wie im Internet beschrieben. Albert, der Vermieter, war auch sehr nett und spricht super deutsch, weil er früher mal in Deutschland als Jazzmusiker getourt ist.
Die Villa liegt hinter der Hafenpromenade, ein kleiner Strand ist direkt die Treppe runter. Sonnenuntergang vor der Terrasse inklusive. Nur kein Wlan. Und nachts kostenlos Disco von Deep Makarska und Peter Pan, außerdem viele Partyschiffe im Hafen. Und ein Igel, der nachts ein bisschen rumgrunzte. Erholungsfaktor so-la-la. Im Nachhinein würde ich wahrscheinlich eine Bleibe zwischen Makarska und Dubrovnik empfehlen, wenn man Ruhe haben möchte. Am ersten Abend haben wir uns Spaghetti gekocht und Wein auf der Terrasse eingenommen. Danach das Achtelfinale allein geschaut (Kroatien gegen Dänemark), am Hafen war nach dem gewonnenen Elfmeterschießen einiges los (Feuerwerk, Autokorso, Schiffshupen).
Nach dem Achtelfinale
Montag, 02.07. Strandtag
Frank fuhr direkt zum Einkaufen ins Kaufland (Kauflahn auf kroatisch ;-) ), hat aber leider keinen frischen Fisch bekommen. Also frühstückten wir erst, uns ging es aber nicht so gut (Magen-Darm). Später erfuhren wir, dass durch den tagelangen Regen es in Split verboten war, Leitungswasser zu trinken. Dort hatten wir zwar nichts getrunken, aber an den Plitvicer Seen - wahrscheinlich kamen daher unsere Probleme. Wir sind dann zusammen zum Fischmarkt gelaufen, der eigentlich bis 13 Uhr auf haben sollte, war aber eine halbe Stunde vorher schon zu... Frank fuhr noch mal mit dem Auto los in den Zum Apfel, und bekam dort Fisch (Branzin = Wolfsbarsch). Dann gönnten wir uns einen Strandtag am Strand unterhalb der Villa: Sonnen, Schnorcheln und Lesen. Abends gabs dann den leckeren Branzin gegrillt.
Makarska hat nur 13.500 Einwohner und ist in der Hauptsaison gut besucht. Am Hafen steppt der Bär mit seinen vielen Partyschiffen, die Altstadt ist etwas ruhiger. Sehenswürdigkeiten haben wir keine besonderen besucht (gibt es welche?). Wir haben die Stadt vor allem wegen ihrer Lage ausgewählt, da sie südlicher liegt als Split oder Trogir konnten wir einen Tagesausflug nach Dubrovnik machen. Außerdem hey: diese Aussicht ist einfach unschlagbar..."Unser Strand"
Dienstag, 03.07. Biokovo Gebirge
Magen-Darm-Probleme haben vor allem Frank nachts geplagt. Also sind wir langsam aufgestanden, haben Brötchen im kleinen Konzum in der Stadt geholt, gefrühstückt und Frank hat sich daraufhin wieder hingelegt.Ich bin mittags ein Stück spazieren gegangen Richtung Tucepi, dort liegen auch ein paar Strände. Aber so weit bin ich nicht gekommen, wir hatten noch was vor... Wir wollen auf den Sveti Jure (1762 m) im Biokovo Gebirge, wandern, mit der vorgeschlagenen Route aus dem Reiseführer. Dort wurde die Strecke als mittel eingestuft, ich würde eher sagen, teils leicht und teils aber auch sehr schwer, insbesondere der letzte Aufstieg.
Unten bezahlten wir Eintritt 50 Kuna/Person plus Auto und sind eine lange Strecke einspurige Straße entlangekurvt, die eng und direkt am Abgrund teils ohne Sicherung lag. Ich war schon nassgeschwitzt als wir oben ankamen, und dabei war ich nur Beifahrer. Schlimm war es immer, wenn ein Auto in die andere Richtung wollte und man die nächste Haltebucht im Rückwärtsgang erreichen musste (bei dem Abgrund!). Die Wanderung ging anfangs und am Ende gut bergauf, teils war mir schwindelig und ich hatte Angst (wie gesagt, vor allem am Ende). Es gab keine Befestigung und am Ende nur ein Seil, an dem man sich mehr oder weniger hochziehen konnte. Unser Wasservorrat wurde schnell knapp. Die Hoffnung war, dass oben auf dem Berg Getränke zu bekommen wären. Ein Witzbold hat sogar "H2O 100 m" irgendwo aufgesprüht, aber da war weit und breit nichts zu finden. Zwischendurch ging es auch teils durch Wälder, aber meistens durch einen riesigen, schönen Steingarten. Es summte überall und laut, Eidechsen und Schnecken waren auf den Wegen. Und Pferde, die später unser Auto angeknabbert und abgeschleckt haben...
Start des Wanderwegs, Scheibenwischer-Fresser und Schnecke
Stein an Stein und ab und zu mal ein kleines Waldstück...
Oh je, noch so weit...
Hier hatten wir es schon "fast" geschafft...
Ausblick von oben:
Endlich nach langer Zeit oben angekommen, gab es dort leider nix außer einem Dixie Klo und Luft für die Fahrzeugreifen und etwas Werkzeug. Und da ich keine Lust mehr auf unbefestigte Wege hatte, weil man ständig aufpassen musste, wo man hintrat, sind wir dann die serpentinenförmige Straße runtergelaufen. Frank joggte sogar vor (siehe Bild mitte rechts) und holte das Auto, so dass ich am Ende etwas Weg sparen könnte. Auf dem Weg zur Konoba (ca 15 km) kamen uns die besagten Pferde wieder entgegen. Sie fanden unser Auto dufte! Sie leckten es ab, und ein Pferd knabberte sogar an dem hinteren Scheibenwischer, bis ich Frank sagte, er soll doch mal ein bisschen vorrollen... In der Konoba Biokovo gab es Fußball (Kolumbien-England) und leckere Kalbsmedaillons.
Mittwoch 04.07. Strand Nugal, Krvavica, Bratus
Frank ging es an diesem Tag wieder schlecht nach dem Frühstück . Also bin ich alleine zum Strand Nugal gelaufen (eine Strecke ca 40 min. mit Pausen zum Fotografieren und Trinken) .
Dort liegt ein idyllischer Strand in einer Bucht mit Felsen UND noch Ausblick auf das Biokovo Gebirge. Es handelt sich zwar um einen FKK-Strand, das ist aber nicht zwingend. Also war ich kurz Baden und Sonnen.Blick auf Nugal und zurück auf Makarska
Nach der Erholung bin ich wieder zurückgelaufen, habe Frank eingesammelt, wieder für den Strand gepackt, beim Lidl Wasser und Salzstangen geholt und Richtung Krvavica gefahren, denn dort sollte auch ein schöner Strand sein (lt. Reiseführer). Wir haben den Parkplatz irgendwie verpasst und sind in Bratus gelandet. Also sind wir dort an den Strand gegangen, haben geschnorchelt und uns gesonnt.
Bratus
Krvavica (Blutwurst)
Aufgrund meiner Neugier, musste ich mir Krvavica noch mal ansehen und habe ein paar Fotos gemacht. Dort war es allerdings wesentlich voller, es gab ein beeindruckendes leerstehendes Hotel, wahrscheinlich mal Prestigeobjekt? Die Pinienwälder hinter dem Strand waren wirklich toll, aber dort gab es einfach zu viele Menschen und Essensstände. Bratus war für uns die bessere Wahl! Abends haben wir wieder lecker gegrillt, nachdem Frank am vorigen Tag doch vom Fischmarkt etwas bekommen hat.
Donnerstag, 05.07. Rafting, Omis, Brela
Aufstehen, Frühstücken, etwas am Durchhängen, aber mussten um 9 Uhr los
Richtung Rafting. Heike von Rafting Pirate hatte unsere Reservierung
ganz schnell bestätigt und eine Wegbeschreibung mitgeschickt. Leider war
die Straße durchs Gebirge gesperrt, wir sind die Küstenstraße nach Omis
und dann vor der Brücke über den Fluss Cetina rechts am Fluss entlang
bis wir irgendwann am Treffpunkt waren. Das war auch der Endpunkt
unserer Tour. Wir wirden mit Bussen zum anfangspunkt gefahren,
eigentlich nur 20 min über die gesperrte Straße. Mit dem Boot haben wir
inklusive Pausen 4 1/2 Stunden gebraucht und es war ein Riesen-Spaß. Unser Guide hieß Nico und hat
uns gut gelenkt und instruiert. Im Boot saßen außer uns noch 2 Schweden, 2 Dänen und 2
weitere Deutsche aus Berlin. Mit Helmen und Westen ging’s los, Füße
klemmten unter Schlaufen im Boot, damit man nicht so leicht herausfällt.
Anfangs war der Fluss angenehm, man konnte sich auch auf die schöne
Landschaft konzentrieren.
Die Stellen mit ein bisschen mehr Strömung waren lustig, wir haben uns
auch gedreht oder sind rückwärts gefahren. Auch steckengeblieben sind
wir, aber durch Hüpfen im Boot und Paddeln kamen wir wieder frei. Die
erste Pause verbrachten wir badend im kühlen Fluss.Die zweite Abwechslung war eine Höhle, in der wir bei 10 grad kaltem Wasser schwimmen mussten, um weiterzukommen. Danach gab es eine kleine Kletterpartie ähnlich wie Canyoning, die mit den Strandschuhen gar nicht so einfach war.
Dann konnten wir wieder ins Boot und der Fluss wurde unruhiger. Einige lustige Bilder machten sie von uns..
Frank sprang sogar von einem Felsen, 5 m hoch. Allerdings tat sein Ohr danach weh. War aber eine super Tour, die Bilder habe wir auf einem Laptop anschauen können bei Säften und Wasser.
Rafting https://rafting-pirate.com/de
Danach waren wir aber sehr hungrig und sind in Omis in der Bastion essen gegangen.
Danach fuhren wir wieder Richtung Makarska und machten Stopp an einem der schönsten Strände: Punta Rata in Brela mit seinem Kamen Brela/ Rock of Brela. Parkkosten 20 kuna/ Stunde, dafür aber nichts für den Strand und da hab’s sogar duschen.
Freitag, 06.07. Dubrovnik
Fahrt nach Dubrovnik nach dem Frühstück entlang der Küste. 33 grad Sehr schöne Strände und mehr Natur auf dem Weg. Tolle Ausblicke. Bei Ploce einige Seen. Dann Dubrovnik Riviera. Vorher viele Stände mit Öl, Honig, Obst und saft. Fluss sah sehr schön aus.Fahrt nach Dubrovnik: Vorbei an Igrane, den Bacina Seen, Ständen, Komin, Weinbergen und Wildschweinschildern (mit Bache oder Keiler)
Bis Klek, danach Grenzübergang Bosnien bis neum, dann nächster Übergang. Nur kleines Stück. Schilder in Bosnien wurde zweite Sprache weggesprüht? Weiß nich welche Sprache. Auf der anderen seite Halbinsel? Kroatische Flagge ganz groß, Nicht nett gegenüber den bosniern. Dubrovnik begrüßt mit einigen Kreuzfahrtschiffen. Parkplätze voll und teuer. Zone 2 geparkt für 40 kuna/ Stunde. Runtergelaufen in Altstadt, schöner Blick auf Stadt.
Dann durchs Tor und Säule, Stradun entlang zum Onofrio Brunnen
Franziskaner Kloster mit alter Apotheke besichtigt:
Dann weiter durch die Stadt (Haus gefunden was 1991 gebrannt hat) wieder auf die andere Seite zu Jesuitenkirche und Kathedrale.


Rückfahrt frank geschlafen. Bei Lidl vorbei und lecker Schinken, Oliven, Käse und Baguette gekauft und Abendessen gemacht. Bei Viertelfinale Belgien gegen Brasilien 2:1.
7.7. Samstag Trogir und Anreise Drage (bei Pakostane)
Abreise Über Küste (8) nach Trogir und Monas Schwester besucht (frank) während ich nach Marmalada gesucht habe. Laut Mona eine Creme die die Haut ganz weicht macht. War aber selbstbräunungscreme. Trogir Altstadt, Kirche oben Glockenturm.
Trogir liegt auf einer kleinen Insel, die mit einer Brücke mit dem Festland und mit einer anderen Brücke mit der Insel Ciovo verbunden ist. Die Stadt hat 13.200 Einwohner und wurde im 3 Jahrhundert vor Christus von griechischen Siedlern gegründet. Die Altstadt wurde 1997 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.




Im Nachhinein bin ich froh, dass wir NICHT in Trogir oder auf der Insel Ciovo gewohnt haben, weil erstens ständig Flugzeuge in geringer Höhe über die Stadt fliegen und zweitens die Insel Ciovo, die auch den einen Campingplatz beherbergt, ziemlich frequentiert ist und es sich vor der Brücke ganz schön staut. Bei vielen Ausflügen in die Umgebung kann das ganz schön nervig sein.
Weiterfahrt an Küste über Primosten - Ausblick verpasst, nur mit zerfallenen Häusern im Vordergrund- nach Drage, bei Pakostane, bei Biograd (Weißenburg). Einchecken im Mobilheim, kein wlan und Fernseher ging nicht. Service da, deutsche Sender gingen dann. Essen und public viewing im Pata Nui am öffentlichen Strand mit Pizza und Salat.
Achtung: Ausflugsmöglichkeiten, die wir NICHT genutzt haben: Insel Brac mit schönen Stränden, besonders dem Goldenen Horn und Insel Korcula mit dem Strand Pupnatska Luka









































































































































































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