Freitag, 22. Februar 2008

Tour Western Australia 2

11.02. Nambung National Park: Pinnacle Dessert

15 Leute in Roxy, einem 4WD Bus, unterwegs von Perth nach Broome: Lee, Stefan, Ralf, E
ls-Sophia, Lonneke, Carla, Patrizia, Nicole, Marie, Pierre, Kerstin, Laura, Bec, (Kev ab Exmouth) und ich zusammen mit 2 Tourguides: Jess und Emma.
Das Fahren in dem Bus beschrieb Lee ganz treffend mit "auf einer Waschmaschine sitzen" und ans Schlafen mussten wir uns noch gewöhnen.

Das erste Ziel waren die Pinnacles, die zwar aussehen wie Termitenhügel, aber aus Limestone gebildet wurden.

Direkt am Strand bilden sie einen schönen Kontrast zu dem schneeweißen Sand, der aus dem Meer kommt und beste Voraussetzungen für Sandboarden bietet.


Auf dem zu den Pinnacles hat uns ein Bobtail Skink mit seiner blauen Zunge begrüßt.



Es waren über 40° und nach einem kurzen Walk und sandboarden (was ich diesmal habe bleiben lassen - Port Stephens war noch viel spannender, weil höher) kam uns ein Bad im Meer ganz recht.


Roxy...





Lunch in Jurien Bay...




Die Unterkunft war super, weil wir vom Balkon aus den Sonnenuntergang betrachten konnten.






12.02. Kalbarri National Park: Nature's Window "The Loop", Z-Bend Gorge und Shell Beach

In der Z-Bend Gorge im Kalbarri National Park konnte man Abseiling machen. Ich habe mich als Fotograf zur Verfügung gestellt, da ich es nicht so spannend fand.

Für die Teilnehmer allerdings war es eine große Überwindung über die Kante zu gehen. Danach war es wohl weniger schlimm.









Nach einem Walk in die Z-Bend Gorge kam
kurz vor dem Lunch
noch ein kleinerer Walk zum Nature's Window,
ein Loch in einem Felsen..







An der Tankstelle erfuhren wir, dass es 41° im Schatten seien.

Carla und ich kauften uns Iced Water, was schnell zu unserem neuen besten Freund wurde..





Am Nachmittag fuhren wir zum Shell Beach, der aus Millionen kleiner weißer Coquina Muscheln besteht und sich 120km lang um L'Haridon Bight zieht.

Das Wasser war wie ein beheizter Pool: Heiß! Also hat nur mein gefrorenes Trinkwasser für Abkühlung gesorgt.




Die Gegend gehört zum Weltkulturerbe aufgrund von 3 Dingen: Stromatholiten (zu denen komme ich später), Seegras und dem Bilby.

Das Seegras umfasst hier eine Fläche von 4000 km² und insgesamt wachsen hier 12 von weltweit 50 Arten. 10% der Weltpopulation von Dugongs leben hier (Manatees, Seekühe).



Bilby ist Aborinal Sprache und bedeutet "langnasige Ratte"...

Der deutsche Name ist Kaninchennasenbeutler, hihi :-) Es gibt nur noch den großen Beutler, der kleine ist ausgestorben. Sie zeichnen sich durch ihre großen Ohren aus, witzig sind die Straßenschilder, die Autofahrer auf den Bilby aufmerksam machen sollen...




Übernachtung in Monkey Mia Resort mit Barbie als Dinner. Luxus...

Für die einzige "Beeinträchtigung" der Nachtruhe hat diese relativ kleine Huntsmen Spider gesorgt. Da sie gerne in Zimmer verschwinden und dieses Exemplar am Morgen nicht mehr da war, wo sie am Abend noch gesichtet wurde, mussten die Rucksäcke genau begutachtet werden.. Ihr Biss tut richtig weh, ist aber nicht bedrohlich. Sie sind notorische "Ins-Haus-und-ins-Auto-Kommer" und auch wegen ihres haarigen, großen Körpers und der gut sichtbaren schwarzen Augen nicht sehr beliebt.


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