Vom 29. Juli bis 02. August waren Frank und ich in London. Der Urlaub war wunderschön, aber auch extrem anstrengend. Vor allem, weil es dort so viele Menschen gibt. Alleine knapp 3 mio. Menschen wohnen in Inner London, außerdem haben wir auch "ein paar" andere Touristen dort getroffen.Mittwoch, 29.07.2009
Nach knapp 1 1/2 Stunden Flug von Frankfurt aus kamen wir in Heathrow an. Die Zeitverschiebung brachte uns 1 Stunde ein.


Erste Warnung: SICH HUTEN! Blöd, hatte keinen dabei...Mit der Piccadilly Line konnten wir dann innerhalb von 45 min. zum Piccadilly Circus durchfahren und die erste "London-Luft" schnuppern. Was zuerst auffiel waren die vielen Leuchtwerbetafeln, die schönen Gebäude und vor allem: Sauviele Menschen.


Corby at your service... totaaaal wichtig: ein Hosenbügler...Unsere Koffer brachten wir zuerst ins Hotel Thistle Piccadilly, direkt gegenüber der Fußgängerzone mit Kinos, Bars, Fast Food Restaurants, Sandwich und Coffee Shops, Eisläden und vielen anderen Vergnügungsmöglichkeiten am Leicester Square.
Unser Weg führte uns auch zum Trafalgar Square, wo mein Blick - warum auch immer - an der Südafrikanischen Botschaft hängen blieb. Den Trafalgar Square hatte ich von meiner Sprachreise noch in Erinnerung.
Eigentlich hatten wir das Ziel "Café auf dem Dach des Royal Opera House" am Covent Garden, wir fanden aber heraus, dass es nur von 10-15 Uhr geöffnet hat.
In der Floral Street gab es jedoch ein interessantes indisches Restaurant, von dessen Decke lauter indische Puppen hingen. Wir probierten also die "Masala Zone" aus, eine kleine Kette, die 7 Restaurants in London haben.Die Kellner/innen sind außerordentlich nett und es gibt Angebote von verschiedenen Vorspeisen und einer Hauptspeise ab 8 Pounds, den sogenannten "Thali". Lustige Getränke gabs auch... z.B. Nimboo Pani, ein Lemon-Drink, den ich jetzt nicht so wirklich weiterempfehlen kann oder die Masala Coke, eine Cola mit Gewürzen - mal was anderes.


Das Pfund stand nicht schlecht als wir Euros getauscht haben, zu einem Kurs von 1 Pfund= 1,19 Euro. Warum also nicht noch mehr ausgeben?
Nach dem Essen fing es an zu regnen, aber richtig! Wir kehrten ins Pub "Roundhouse" ein und tranken Strongbow (ein Cider, fast mein Standardgetränk in Australien, weil mir die Biere nicht sooo toll geschmeckt haben) für 2,50 Pfund per 0,5 l.Das Pub hab ich am nächsten Tag noch mal in der Sonne fotographiert...
Donnerstag, 30.07.2009EAT, Pret a manger, Starbucks, Nero Caffé... Die Auswahl von Geschäften, wo man tatsächlich sein Sandwich und Kaffee holen soll, fällt schwer. Vor allem, weil nicht nur viele unterschiedliche Läden existieren, sondern auch an jeder Ecke ein weiterer Laden dieser Ketten zu finden ist. Wie können die sich alle über Wasser halten???

Nachdem wir uns für Pret a manger entschieden haben, machten wir einen vom Reiseführer (Baedeker) vorgeschlagenen Walk durch London in etwas abgewandelter Reihenfolge und gemixt mit einer weiteren Tour. Zuerst liefen wir zum Trafalgar Square, dieses Mal bei Sonnenschein.


Ein Falke vertreibt die Tauben auf dem Platz..






Der Platz erinnert an den Sieg Admiral Nelsons über die französisch-spanische Flotte vor dem spanischen Kap Trafalgar am 22. Oktober 1805.
Allerdings gibt es neben der großen Säule "Nelson Column" auch viele weitere Denkmäler oder Statuen wie dieses Reiterstandbild... Demonstranten finden auf dem Trafalgar auch immer einen Platz..




Wir konnten uns kaum losreißen, mussten aber spätestens um 11 Uhr beim "Horse Guards" sein, weil wir gerne die Wachablösung beobachten wollten.
Um viertel vor 11 Uhr kam bereits die Gardekavallerie eingeritten, die auf ihre Ablösung warteten. Das Schauspiel dauerte eine halbe Stunde. Genug Zeit um viele viele Bilder zu schießen.






Die Polizei war hier fast genauso eine Attraktion wie die Wachen. Selbst die Pferde trugen Warnwesten :-)

Der St. James Park liegt zwischen Horse Guards und dem Buckingham Palace und da wir Entspannung gut gebrauchen konnten, liefen wir zuerst durch den Park. Es gibt Liegestühle, irgendwelche Hörnchen, die aus der Hand fressen und reichlich Federvieh. Eine Möwe habe ich fotographisch besonders gut erwischt (meiner Meinung nach)...


Handzahme Hörnchen...


Die perfekten Gärten der Engländer...


Über dem Buckingham Palace wurde es derweil richtig duster.


Das Grau weitete sich aus und als wir bei der Blaskapelle der Grenadier Guards ankamen, fing es an zu schütten. Die Kapelle spielte unbeirrt weiter.. sind den Regen wohl schon gewohnt.
Nach 20 min. war das Unwetter vorbei und die Sonne kam wieder raus - seltsames Wetter in London..

Stärkung nach dem Regen holten wir uns in der Kulu Kulu Sushi Bar in China Town. Das Sushi ist lecker und nicht ganz so teuer. Nur das Ambiente war nicht sooo wahnsinnig toll, und es war viel los, da Angestellte ihre Mittagspause dort verbrachten.
"Alles ok?" - "Ja keine Vorkommnisse, Chef" - "Gut, weitermachen"...


Als nächstes liefen wir zum Markt in Covent Garden, der wirklich sehr sehr voll war. Neben vielen Ständen, Läden und Cafés gibt es auch zahlreiche Gaukler und deswegen immer was zu schauen..Lange hielten wir es dennoch nicht aus.




Über die Fleet Street kamen wir zu den Royal Courts of Justice, die von einem Greif (Mischung zwischen Löwe und Adler) bewacht werden,




und schließlich zur St. Paul's Cathedral. Leider war die Kathedrale schon geschlossen, wir sind wohl etwas langsam gelaufen..






Dieser Mann hat wohl die Mittagspause verschlafen...


Neu trifft alt... ein Bookstore in einer Kirche/ Hochhäuser und Kirche...




Am Tower of London gab es schöne Blicke auf die Tower Bridge.


Mit der Nachmittagssonne wanderten wir zum Monument, das an das Große Feuer 1666 erinnert, über die London Bridge am anderen Ufer der Themse weiter.


Zu bewundern gabs dort die Southwark Cathedral, den Shakespeare´s Globe, die Millennium Bridge (die im neuen Harry Potter in Mitleidenschaft gezogen wird), die Tate Modern und den Oxo Tower.



Wir waren schon ziemlich kaputt, ließen uns aber nicht von den vielen Pubs auf der Tour ablenken - im Gegensatz zu den Engländern, die mit ihrem Feierabendbier teilweise schon um 4 Uhr begonnen hatten.




Nach einer verzweifelten Toilettensuche im Oxo Tower, bei dem im ersten Stock die Männertoiletten und im zweiten Stock die Damentoiletten abgeschlossen waren, gingen wir müde über die Waterloo Bridge zurück zum Leicester Square. Dort gönnten wir uns einen Smoothie für knapp 7 Pounds (!)...
Abends entschieden wir in China Town malayisch essen zu gehen (im Melati in Soho) und fielen danach kaputt ins Bett. Nicht mal die U-Bahn haben wir noch gehört, die normalerweise im Hotel zu hören ist..
FEIERABEND....

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