Da es mir gesundheitlich nicht so gut ging, bin ich auch nicht weggefahren. Eigentlich wollten Frank und ich nach Wien - das muss wohl warten. Dafür war Mittwoch und Donnerstag tolles Wetter - genau richtig für Tagesausflüge.
Am Mittwoch sind wir zuerst auf die Ronneburg gefahren, eigentlich nichts besonderes, sie liegt etwa 5 km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Sie wurde vor 1231 erbaut, und heute finden dort viele Märkte und Ritterspiele statt. Außerdem gibts eine Falknerei und eine Jugendherberge. Die Jugendherberge werde ich im Februar nächstes Jahr besuchen - dort wird nämlich das Chorwochenende stattfinden. Der Ausblick war am Mittwoch etwas trüb, hatte aber auch seinen Reiz.
Als der Hunger kam, lag es nahe, nach Büdingen zu fahren. Das Eis ist dort sehr gut und die Altstadt mit dem Schloss romantisch.
Das Büdinger Schloss wurde zu Zeiten Barbarossas als Wasserburg erbaut und seit 1258 von der Familie der Fürsten zu Ysenburg bewohnt. Heute gibt es im Schloss ein Museum, ein Hotel und eine Gastronomie.
Das Schloss und sein Korkenzieherbaum...




Allerdings muss man damit rechnen, dass das Eis von Marei nach kurzer Zeit so aussieht, wenn man die Sahne beim Spaghettieis OBEN drauf macht.. Unglaublich... Ich hab noch versucht zu retten, was zu retten war:
Bei der Stadtmauer, die bis heute erhalten ist, handelt es sich nicht um die erste. Graf Ludwig II. hat zwischen 1480 und 1510 diese "neue" Stadtmauer erbaut, mit 22 Türmen und Halbschalen inklusive Hexenturm und Folterturm. Die Hexenprozesse (von 1562 bis zum Höhepunkt 1634) in Büdingen wurden nicht wie in den meisten Städten von der Obrigkeit angeordnet, sondern von der Bevölkerung gefordert.
Stadtmauer und das Jerusalemer Tor...


Büdingen liegt auf der Keltenstraße, logischerweise war eine Kurz-
besichtigung der Keltengräber auf dem Glauberg das Folgeprogramm. Leider wird das futuristische Informations-zentrum erst im Mai 2011 eröffnet, das heißt die Sandsteinstatue des Keltenfürsten mit den Riesenohren konnten wir uns nicht anschauen. Dafür die neu aufgebauten Kalenderpfosten (die wichtige Ereignisse, wie z.B. die große südliche Mondwende - extrem wichtig, hihi - markieren) und ein Grabhügel mit Gräben. Na ja, ohne das Besucherzentrum mit Museum, was erst nächstes Jahr eröffnet wird, lohnt sich der Ausflug nicht wirklich.











1 Kommentar:
Oooohhh, büdinger Eis! Seufz! Neid! ;)
die sind aber wirklich die einzige Eisdiele die beim Spaghetti Eis die Sahne OBEN DRAUF packen - FREVEL!!!
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