Dienstag, 29. September 2009

Salsasonne in BERLIN

Am Freitag, 25. September, wollten wir gerne im Stau stehen und sind deswegen nach Berlin gefahren :-) Etwa um 22 Uhr kamen wir dort an und gingen noch mal schnell tibetisch essen. Der Tangoabend mit Live-Musik musste ausfallen-zu anstrengend.

Samstag, 26.09.2009

Samstag wollten wir einige Workshops auf dem Salsakongress mitmachen. Zuerst gingen wir gemütlich im Orange Coffee um die Ecke frühstücken und ein wenig Sonne tanken.








Der Kongress fand in der Kulturbrauerei in Berlin statt. Ich war vor ein paar Jahren schon mal hier: Als ich geschäftlich auf der IFA war bin ich abends im Soda Club tanzen gegangen. Das Gelände beherbergt ein Kino, mehrere Bars und Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.













Die Workshops auf dem Kongress waren meist enttäuschend. Entweder haben wir uns immer die falschen ausgesucht (es liefen 5 unterschiedliche Workshops gleichzeitig in verschiedenen Räumen) oder es gab einfach zu wenig gute Instructors.


Tropical Gem und Super Mario..







Einer der Guten, der auf dem Salsakongress in Berlin war, ist Super Mario aus England, auch bekannt als Million Moves Man. Er ist in Indien geboren und hat in England Buchhalter gelernt. Erst seit 11 Jahren tanzt er überhaupt Salsa und hat seither eine steile Karriere hingelegt. Seine Erscheinung ist auch witzig: Er ist groß und nicht gerade schlank, und er kann gut erklären. Der Workshop von ihm war dementsprechend gut besucht (rechtes Bild oben).

In der Pause trafen wir Wolfgang, später auch Olli und abends dann noch 3 Mädels (die Namen von Frauen kann ich mir immer sehr schlecht merken...), alle aus der Frankfurter Salsaszene.


Ehemaliger Wasserturm und Parfait in dem französischen Restaurant "Poulette"






Dann gingen wir ein wenig im Viertel Prenzlauer Berg spazieren (echt ein interessantes Viertel geworden), essen, in einen Tanzladen und auf einen Markt.








Restaurant Poulette und unser kurzfristiges Zuhause: Geschickte Lösung, die Schlüsselfächer mit Zahlencode












Nach den Workshops gab es eine Salsaparty inklusive Shows. Die Shows sind Werbung für die Lehrer. Sie zeigen, was sie so alles drauf haben. Ich fand die Shows irgendwie ähnlich und nicht wirklich gut. Salsaelemente waren viel zu wenig vertreten... Man hätte sich auch fast ein MTV Clip ansehen können...


Sonntag, 27.09.2009

Mit dem Cabrio durch Berlin... Meine persönliche Stadtrundfahrt fand nicht in einem Tourbus statt, sondern ganz gemütlich im Auto.












Sozialistische Wunschwelt und falscher Dom...

















Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Ku'Damm wollte ich noch in die Puderdose neben der Gedächtniskirche rein.


Gedächtniskirche vor den Bomben und jetzt...














Gedächtnisreste und blaue, leuchtende Puderdose.. na ja...







Spaziergang auf der Suche nach der Mauer.. Es ist nicht ganz einfach, Mauerreste zu finden. Wir fuhren wie es uns der Stadtführer vorgab zum Invalidenfriedhof und liefen den "Mauerweg" bis zum Reichstag. Aber nur im Invalidenfriedhof gibt es ein kleines Stück Mauer... von wegen "Mauerweg"!

Für den Bau der Mauer wurden Gräber eingeebnet und liquidiert, um Platz für Beobachtung und das Schussfeld zu schaffen..


Invalidenfriedhof und Mauerreste












Betonwüste an der Spree...












Liegestühle an der Spree und Brandenburger Tor

























EAST SIDE GALLERY

Die East Side Gallery ist ein 1,3 km Abschnitt der Mauer zwischen Berlin Ostbahnhof und Oberbaumbrücke. Über 100 Künstler drücken in ihren Werken die Veränderungen 1989/1990 aus.

















Der Bruderkuss von Dmitri Wrubel ist wohl das bekannteste Bild mit der Unterschrift "Mein Gott hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben" Das Bild war schon verwittert und voller Graffiti.. Wrubel hat es im Juni 2009 restauriert.













Ein Künstler in Aktion...














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