Köln ist und bleibt so was wie meine zweite Heimat, auch wenn ich manchmal noch einen Stadtplan brauche, um mich ganz und gar zurecht zu finden. Praktisch war es, im Wasserturm zu wohnen, der ist nämlich relativ hoch, gut zu sehen und befindet sich unweit der Innenstadt. Ein 5-Sterne Hotel, was nicht immer den Anforderungen (genug Steckdosen und Haken an der richtigen Stelle) gerecht wird, aber wirklich eine ganz schöne Abwechslung ist.
Am Freitag, den 4.3. sind wir relativ gestresst und mit wenig Lust auf Karneval nach Kölle gefahren. Wir hatten uns vorgenommen, erst am Samstag zu feiern und Freitag ruhig angehen zu lassen. Bei etwas diesigem Wetter und Sonnenuntergang machten wir noch ein paar Bilder von der Severinsbrücke und einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Die Severinsstraße ist immer noch gekennzeichnet durch die U-Bahn-Arbeiten, die zum Zusammensturz des Stadtarchivs und Häuser geführt hatten.




Das Reissdorf im Brauhaus um die Ecke und ein leckeres Essen haben unsere Laune definitiv verbessert. Statt uns aber zu verkleiden und richtig Karneval zu feiern haben wir Nachtfotos vom Wasserturm mit Spiegelreflex und Stativ geschossen.Links seht Ihr mein Lieblingsbild.. mit dem Licht einer Laterne..
Im Hotel angekommen, gabs ein leckeres Betthupferl, mit dem Aufdruck des Wasserturms. Musste ich natürlich zuerst fotografieren...


Am Samstag, den 5.3., gingen wir in die Stadt bummeln und unser Schloss am Ring aufhängen. Wer den Brauch noch nicht kennt, sollte sich das Lied von den Höhnern anhören.... Auf der Hohenzollernbrücke, die vom Dom auf die Schäl Sick führt, hängen unzählige Schlösser mit Namen und Verzierungen. Wenn man sich liebt, hängt man dort ein Schloss auf und wirft die Schlüssel in den Rhein.
Dom von der Schäl Sick aus und Sankt Aposteln am Neumarkt (dort beginnen die Einkaufsstraßen)
Die Ghostbusters haben den Geisterzug angeführt, leider wurden meine Bilder nichts..
Immerhin habe ich einen Steinbock und zwei Quallen fotografieren können... Tiere waren als Kostüm richtig angesagt..
Fackeln und Feuerspucker....
Wie gesagt, der Geisterzug wird auch als Demo genutzt...
In diversen Südstadtkneipen haben wir Kälsch getrunken und mitgesungen. Karneval ist zu schnell vorbei..
Sonntag - Frühstück im Central, Spaziergang Aachener Weiher bis Volksgarten, Lachende Kölnarena
Das Central kann ich Euch eigentlich nur empfehlen, wenn Ihr mal wissen wollt, wie sich jemand fühlt, der kurz vorm Amoklauf steht :-)
Zwar schön und war früher auch mal gut (hatten das letzte Mal sogar Günter Wallraff dort gesehen) - ist aber inzwischen nicht mehr so dolle... Die Bedienungen sind überfordert, Buffet gabs aber nur bis um 12 Uhr (AN KARNEVAL!!!) und die Abrechnung stimmte nicht....
Um wieder runterzukommen, machten wir einen Spaziergang zum Aachener Weiher und bis runter zum Volksgarten.
Am Abend ging es in die Lachende Kölnarena. Dort ist Selbstverpflegung angesagt und bei einer Dauer von knapp 6 Stunden musste man da schon einiges mitbringen...
Zuerst gab es eine kleine Parade mit den Karnevalsvereinen, dann stellte sich das Dreigestirn vor und sang sein Lied. Danach kamen Comedians wie Marc Metzger, Tanzgruppen wie die Rheinveilchen und Luftflotte und Karnevalsbands wie Brings, Paveier, Räuber, Höhner...
Erst war ich total enttäuscht, weil bei den Höhnern die Luftballons vom Dach der Kölnarena herunterkamen... Ich hatte mir so sehr die Bläck Föss gewünscht.. Als dann die Pause eingeläutet wurde, habe ich bis zum Ende weitergehofft :-) Ich glaube, das Programm habe ich dann gar nicht mehr so richtig mitbekommen... Um 1 Uhr wurde meine Hoffnung belohnt und die Bläck Föss sangen alte und neue Lieder. Wahrscheinlich hatten sie schon 10 Auftritte hinter sich :-)
Vorverkauf für nächstes Jahr startet im April - kann ich jedem empfehlen :-)
Montag - Frühstück im Bastian's, Rosenmontagszug, Brauhaus Reissdorf, Nachtfotos
Ulrepforte...

Quartier der Blauen Funken und Pauluskirche...


Blaue Funken..

...werfen gerne Fensterscheiben ein mit ihren Schokoladen... :-)




Nachtfotos von Köln....

Alt St. Alban und Dom...

Dienstag - Frühstück im Höninger, Forstbotanischer Garten, Abstecher nach Bonn
































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