Montag, 2. Mai 2011

Vienna sagt der Hausverstand

Wien ist eine wunderschöne Stadt... Frank und ich waren von Dienstag, 26. April bis Samstag, 30. April dort. Die Flüge lagen sehr günstig, so dass wir 5 volle Tage in Wien genießen konnten. Das Wetter schön, meist leicht bewölkt mit etwas Sonnenschein.

Dienstag: An unserem Ankunftstag nahmen wir die (normale) S-Bahn (es gibt noch den CAT, der zwar schneller ist aber nur alle halbe Stunde fährt) vom Flughafen bis zum Praterstern und von dort aus die U-Bahn bis Station Rathaus und liefen den Rest bis zum Hotel am Rathauspark. Von dort machten wir einen Spaziergang in die Innenstadt und verwechselten beinahe die Votivkirche mit dem Stephansdom. Bis zum Dom waren es aber noch ein paar Meter. Wir kehrten im Zwölf-Apostel-Keller ein (ein Heurigenlokal - den Wein spürten wir dann auch sehr bald...), gingen danach noch Eisessen und Einkaufen im Manner Shop sowie in den Österreichischen Werkstätten (dort gibt es Glaswaren, Schmuck mit beispielsweise Klimtmotiven). Als wir am Karlsplatz ankamen und auch den Naschmarkt entdeckten, bei dem viele Stände aber wegen des nicht ganz so schönen Wetters zu hatten, ruhten wir uns noch etwas in der Mocca Lounge aus.


Ein Hauseingang & die Kuppel der Hofburg...











Häuserzeile & die Votivkirche (sieht ein bisschen aus wie der Stephansdom)...












WIEN KULINARISCH..
  
Mittwoch: Der 27.4. war Franks Geburtstag. Um die Ecke des Hotels, direkt am Rathauspark, befindet sich das Café Einstein, wo wir ein leckeres Frühstück (unter Einheimischen - die Wiener sind wohl große Frühstücker..) mit Sekt einnahmen. Die Sonne schien und wir saßen draußen (Bild seht Ihr in der Collage). Danach machten wir einen Spaziergang auf der Ringstraße vom Rathaus mit dem gegenüberliegenden Burgtheater über das Parlament bis zur Hofburg. An der Hofburg hatten wir genug vom Laufen (mein Fuß war ja immer noch etwas angeschlagen), deswegen nahmen wir dann das Fiaker für eine Stunde mit Roland, einem sehr netten Fahrer. Er gab uns Tipps für unseren Wienaufenthalt, erklärte uns, was wir sehen während wir uns durch die Innenstadt kutschieren ließen.

Fiaker fahren an Franks Geburtstag.... 












Nach der Fahrt gingen wir noch mal durch den Burggarten und wieder in die Innenstadt. Wir suchten eigentlich das Trzesniewski, das uns der Fahrer empfohlen hatte, konnten uns aber nicht mehr ganz genau erinnern, wo es war. Die Straßen sind sowieso recht schwer zu merken. Außerdem stellten wir fest, dass ich mich besser zurechtfand als Frank (definitiv eine Stadt für Frauen, die komplizierter denken). Trotzdem reichte mein inneres Navigationssystem nicht und wir landeten schließlich auf dem Naschmarkt. Dort nahmen wir einerseits Antiplasti mit und Fladenbrot und andererseits aßen wir etwas an einem der vielen Stände (auch mit Sitzplätzen).Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel gingen wir noch in das Künstlerhaus Kino, was von außen wie innen sehr hübsch ist. Außerdem lief "Das Schmuckstück" und diesen Film wollten wir uns eh ansehen. Sehr schöner Film und ein sehr schöner Abend!


Hofburg von innen & Burgtheater von hinten....














Auf dem Fiaker & auf dem Naschmarkt...












Künstlerhaus Kino....
 











WIEN TOURISTISCH...







Donnerstag: Weils so gut und gemütlich war, gingen wir noch mal zum Frühstücken ins Café Einstein. Dann wollten wir uns das Belvedere anschauen und einen Spaziergang machen, wie er im Reiseführer beschrieben war. Wir fuhren mit der U-Bahn bis Taubstummengasse, liefen ein kleines Stück mit extrem schlechter Beschilderung (Stadtplan notwendig) zum Oberen Belvedere. Von außen hatten wir einen wunderschönen Blick auf Wien (liegt auf einer Anhöhe) und innen konnten wir den Kuss von Klimt, den Blick in den Garten von Monet und einige andere Werke bewundern.


Oberes Belvedere & Blick in die Stadt













Unteres Belvedere & Hundertwasserhaus












Über das Untere Belvedere liefen wir dann bis zum Hundertwasserhaus, machten aber noch in einem Kaffeehaus halt, das etwas herunerkommene Café Zartl. Insgesamt fiel uns auf, dass die Kaffeehäuser oftmals nicht so gut gepflegt waren, wie sie sein könnten...Vom Hundertwasserhaus ging es dann noch weiter über eine extrem komplizierte Brücke über den Donaukanal (mind. 15 min für den Umweg einplanen) bis zum Prater. Natürlich fuhren wir zuerst mit dem Riesenrad und dann noch das höchste Kettenkarussell der Welt, was Roland uns empfohlen hatte (Prater Turm). Er sagte uns, wir sollen auch die Erdäpfelpuffer im Schweizer Haus probieren: Waren sehr lecker!

Donaukanal & Riesenrad











Neben Luxuskabinen (die für ein Essen mit Kerzenlicht gemietet werden können) gibt es die normalen Touristenkabinen (in der Mitte eine Bank mit Blick nach draußen (die mittleren Fenster können geöffnet werden)


Kabine & Ausblick auf den Stephansdom...











Ausblick auf Stadt und Prater....











Höchstes Kettenkarussell der Welt...















Freitag: Um auch mal woanders zu frühstücken, gingen wir ins Votiv Café, was - wie der Name schon sagt - neben der Votivkirche liegt. Mit der Bahn fuhren wir (nachdem wir ein wenig Hochzeit von Kate und William geschaut haben) ins Schloss Schönbrunn. Von draußen gefiel es uns weit mehr als von innen, aber weil wir schon mal da waren, gingen wir auch hinein. Empfehlen würde ich es aber nicht... Es reicht, den schönen Park und die Aussicht von der Gloriette aufs Schloss zu bewundern.
Nachmittags ging es wieder zurück in die Innenstadt. Wir aßen die leckeren Pasteten auf Brot bei Trzesniewski, schauten uns die Paulskirche an, gingen einkaufen (z.B. in den vielen Swarovski Läden), aßen Sachertorte im Sacher... Abends gingen wir Sushi essen (im Ohhh! Sushi, sehr nahe am Hotel/Rathaus), um uns für eine längere Wanderung bei Nacht zu stärken...



Park am Schloss Schönbrunn


















 












WIEN KÖNIGLICH...









 Essen in Wien...













Pestsäule und Uhr...











Touristen und Stephansdom...















Karlskirche und Secession...












WIEN NACHTSCHWÄRMERISCH...


Samstag: Frühstück im Café Einstein, Secession (Beethovenfries von Klimt), Stephansdom innen, Eis, Albertina (Alfred Kubin, Franz Marc, Chagall, Monet, Picasso, Paul Klee...), Café Helweka und Rückflug

WIEN KÜNSTLERISCH...
















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